Beobachtet mal eine Katze und macht sie nach, spürt, wie es sich anfühlt, einfach zu SEIN...wie seid Ihr? Wann seid Ihr Ihr selbst? Wenn Ihr SEID, dann steht die Zeit still, dann zerfliesst Ihr und das Umfeld und es gibt nur noch Freude und Energie. Musse ist aktives Nichtstun…. Lasst Euch berühren und bewegen, tut nichts selbst, lasst zu, was Euch bewegt. Gönnt es Euch, berührt und massiert zu werden, legt Euch in die Badewanne mit Musik, einem guten Duft, geniesst mit allen Sinnen, oder sogar in einen Whirlpool, oder einen Floatingtank und seid...hört und spürt in Euren Körper, was da alles los ist...Beobachtet den Lauf der Natur, Nehmt Euch die Zeit, zu betrachten und zu lauschen. Frauen sind zyklisch, wir fliessen mit den Naturrhythmen, und die bestehen aus Einatmen und Ausatmen, Frühling und Herbst, Klang und Pause. Das ist das Prinzip der Pause oder Musse. Es ist der Teil der Musik oder der Kunst, der den größten Eindruck macht, denn ein musikalischer Rhythmus entsteht nicht durch Klang, sondern durch die Pausen...
Geniesst das Leben, wirbelt herum- und geniesst die Pausen!

2. MUSSE
Musen brauchen Musse, Zeit, in der sie nichts bewegen müssen , sondern spüren und wahrnehmen, Zeit, in der sie entspannen und sich regenerieren, Zeit, in der sie sich miteinander tief verbinden, in dem sie gemeinsam Schönheit um sich herum und Klarheit in Räumen und Beziehungen schaffen, indem sie aufräumen, ausmisten, gestalten, gärtnern, sich pflegen, relaxen, ihren Körper mit den Elementen, vor allem dem Wasser und der Erde, den Pflanzen und der Natur verbinden. Es liegt in der Natur der Frau, aus einer tiefen Ruhe zu kommen, die wir im Alltag oft verlieren. Meistens erreichen wir diese Ruhe der Gedanken erst, wenn unser Körper bewegt wurde. Die natürliche Bewegung einer Muse ist Tanz, die Sprache der Gesang und Musik, Dichtkunst und Schauspiel.....beobachtet mal kleine Kinder, sind sie glücklich, singen oder summen sie vor sich hin, sind sie happy, dann fängt ihr Körper von alleine zu tanzen an...Musen machen nicht, sie sind und wirken dadurch. Sie wünschen und kreieren das Leben und ihre Welt durch diese Wünsche. Harte Arbeit ist Gift für sie, das macht sie freudlos und sie verlieren ihre magische Kraft. Unglücklicherweise werden wir in der Schule und im Arbeitsalltag oft in dieses Schema reingepresst. Mit der Zeit verlieren wir unsere anderen Seiten und werden zu Arbeitsbienen..und das passt ja nun gar nicht! Unsere innere rastlos schaffende Mutter braucht Pause. Nur wenn sie mal lockerlässt und Pause macht, kann die Königin, die Weise, die Künstlerin, die Furie, das Kind oder die Liebende hervorkommen und wir können alles sein…